A Wednesday
Australia News:
“AFTER two weeks of hard labour since the Christmas break, Aussies are preparing for another well-earned rest.”
’nuff said.
A Monday
Keynote speaker with in depth insight in his presentation:
“Basically [ dramatic break, lengthened by hand gesture showing the width and depth of the issue at hand ], basically there are too many questions.”
A Saturday
In der Apotheke. Ein Apotheker (A), ein Vater (V), und sein vierjähriger Sohn (S).
A: Wenn du willst kannst du dir aus der Kiste ein Spielzeug mitnehmen.
S: Auto!
A: Ja, wir haben auch Autos, schau mal rein.
(Sohn wackelt zur Spielzeugkiste)
A: Schau da in der Ecke ist noch ein orangenes Rennauto.
(Sohn reift zielsicher nach einem rosa Plastikfisch)
V (verwirrt): Du willst lieber den rosa Fisch?
A: Den rosa Fisch kannst du natürlich auch mitnehmen.
S: Rosaphüsch!
(Sohn wackelt vor den Apotheker und streckt ihm Stolz den rosa Fisch in der geballten Faust vor das Gesicht)
S: Rosaphüsch!!! Rosaphüsch!!!
A Tuesday…
J: So what was your thesis about?
H: In its basics about Frege’s arguments against idealism. Yours?
J: Well, if you view it like that, I guess you could say it was about Hegel’s argument for idealism.
*silence*
T: Philosophers…
I.
So beschloss man also, wie es denn gemeinhin üblich war, dass die Institution eines Namens bedürfte. Überhaupt war es unvorstellbar, auch nur zu denken, Schönheit, Erhabenheit und Bedeutung können unbenannt erfahren werden. Die Weisheit ist so alt, wie die Geschichte des Achill (vielleicht auch älter, aber das interessiert hier nicht), warum sollte also hier eine Ausnahme gemacht werden? Kein: es ist, was es ist, vielmehr: es Kopula Name.
“Tag für Tag werde ich hierhergeschickt und finde einen Eimer mit witzloser Farbe vor mir um die Fassade aufs Neue zu streichen. Bloß, weil für die Benennung ja auch alles funkelnagelneu sein muss und sie sich einfach nicht einigen können. Soll man doch einfach so lassen, sag ich, hat ja keinen Makel, soll ja kein Gefängnis werden. Vollkommener Schwachsinn, erzähl ich euch, kleinbürgerliche Konventionskomplexe.. Naja, so lange ich bezahlt werde.”
μεταξύ (!)
Mit den Fingern entlangfahrend an herunterhängenden Blumenranken.
Träumerisch sicherer Schritt über die unebenen Pflastersteine.
Das Greifen bloß ein Sehnen des Körpers sich zurückzurufen.
Die Fenster sind wie Augen, in deren Blick man sich verdoppelt.
In sich zurücksinkt, während man aus sich herausfällt.
Plötzlich befindet man sich in einem Zwischendrin,
Dem leeren, negativen Raum, in dem niemand heimisch ist.
Dort einzutauchen heißt verschwinden,
Unsichtbar zu sein (Erde, unsichtbar…).
For Confidants
“Ich glaube, dass ein Blumenblatt auf dem Wege viel mehr sagt und enthält, als alle Bücher der ganzen Bibliothek.”
“Er liebt das Seiende, nicht das Werdende.”
“Mit wunderlicher Befremdung stellte er fest, wie wenige Menschen und Gesichter da waren, von welchen der Abschied ihm schwerfallen würde.”
“Schon jetzt, da er noch mitten drin war, begann es ihm zu entgleiten, verlor an Wirklichkeit, wandelte sich gespenstisch in etwas Gewesenes.”
“Aber es konnten ja nicht einmal zwei Menschen wirklich miteinander sprechen.”
“Es war am Ende wohl auch mutiger und größer, sich dem grausamen Strom und Wirrwarr zu überlassen, statt abseits der Welt mit gewaschenen Händen ein sauberes Leben zu führen.”
Verweile doch…?
Das Zwitschern der Vögel,
Ein lichtgefüllter Raum,
Tieflilablauer Flieder im Nachtlicht,
Die untergehende Sonne,
Ein singendes Mädchen mit einer Gitarre -
Ich frage nicht weshalb ich das Glück des Momentes fühle,
Wie lange er dauern wird und ob er gefühlt werden darf -
Sich irgendwo zwischen Ich und Du verlieren,
Wo die Süße der Lippen alles ist, wonach der Augenblick schmeckt,
Der Moment, der sich der Deutung entzieht,
Wo zwei ineinander gelegte Hände keine Nachricht übertragen müssen,
Sondern einfach nur sind.
Schmerzensgrenze
Mag sein, dass es weh tut.
Dass die Schmerzen in einem aufwallen,
Wenn man sich gegenseitig in die Augen sieht.
Doch wir haben früh gelernt zu dulden,
Die Augen zu verschließen,
Uns dem wogenden Rausch der Belanglosigkeiten hinzugeben.
Verknotetes Knäuel voll Schmerzen zwischen den Rippen.
Doch wir dulden.
Und wenn die Schmerzen uns überwältigen,
Lächeln wir.